Alle Artikel
So wenden Sie Mounjaro richtig an | MedExpress
Katharina Weis
Dr. Kareem Mahmoud
1 April 2026


Alles Wichtige auf einen Blick
Wie funktioniert Mounjaro?
So lagern Sie Mounjaro richtig
Der Mounjaro Pen
So wenden Sie Mounjaro richtig an
Pen überprüfen
Hände waschen
Injektionsstelle auswählen
Pen vorbereiten
Pen entlüften
Medikament verabreichen
Nadel entsorgen
Darauf sollten Sie achten
Reaktionen an der Injektionsstelle
Ihre erste Anlaufstelle für mehr Informationen
Mounjaro ist ein effektives zugelassenes Medikament zur Unterstützung der Gewichtsabnahme bei Erwachsenen mit Adipositas oder Übergewicht. Deshalb ist es eine häufige Wahl für Menschen, die den ersten Schritt auf ihrer Abnehmreise wagen möchten. Zur bestmöglichen Wirkung sowie zur Vermeidung von Nebenwirkungen ist es jedoch wichtig, das Medikament richtig anzuwenden. Wir haben für Sie diesen Guide zusammengestellt und zeigen Ihnen, wie der Mounjaro Kwikpen funktioniert, wo Mounjaro injiziert werden kann, und was Sie bei der Verabreichung beachten müssen.
Der Wirkstoff in Mounjaro heißt Tirzepatid. Er ahmt zwei natürliche Darmhormone nach: GIP und GLP-1. GIP steht für Gastric Inhibitory Polypeptide (gastrisches hemmendes Polypeptid) und GLP-1 für Glucagon-like Peptide 1 (Glucagonähnliches Peptid 1). Beide helfen dabei, Gewicht zu verlieren, indem sie den Blutzuckerspiegel regulieren, Heißhunger reduzieren, die Magenentleerung verlangsamen und das Hungergefühl verringern. Diese Wirkung trägt dazu bei, dass Sie sich länger satt fühlen.
In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung kann Mounjaro dabei helfen, durchschnittlich 21% und bis zu 25% des Ausgangsgewichts zu verlieren (basierend auf Ergebnissen einer Studie über 72 Wochen).[1]Weitere Informationen zu Mounjaro sowie zur Wirkung und möglichen Nebenwirkungen von Mounjaro finden Sie hier.
Wenn Sie Ihre Bestellung bei MedExpress aufgeben, kommt Ihr Medikament in einer temperaturregulierenden Isolierverpackung mit Wolle bei Ihnen an. Lagern Sie ungeöffnete Pens vor der Anwendung in Ihrem Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C. Nach dem Öffnen können Pens bis zu 30 Tage lang bei Raumtemperatur (bis 30 °C) aufbewahrt werden.
Der Mounjaro Kwikpen ist bereits vorgefüllt, damit Sie Ihre Dosis nicht selbst abmessen müssen. Er wird einmal wöchentlich angewendet – vorzugsweise zur selben Uhrzeit, damit die Einnahme schneller zur Routine wird.
Machen Sie sich vor der ersten Einnahme mit dem Beipackzettel und dem Injektionsvorgang vertraut.
Unten finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie ein Video-Tutorial, das Ihnen dabei hilft, das Medikament sicher zu injizieren.
Prüfen Sie vor der Einnahme, ob Ihr Pen das richtige Medikament und die richtige Dosis laut Verschreibung enthält. Achten Sie auch auf das Verfallsdatum. Nehmen Sie das Medikament nicht ein, wenn es abgelaufen ist oder einen falschen Namen aufweist.
Prüfen Sie außerdem die Farbe des Medikaments: Sie sollte klar oder leicht gelblich sein. Nutzen Sie das Medikament nicht, wenn es gefroren, getrübt oder verfärbt ist oder Partikel enthält.
Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife. Wenn Ihnen jemand bei der Verabreichung hilft, fordern Sie die Person dazu auf, ebenfalls ihre Hände zu waschen. Mit sauberen Händen ist das Risiko einer Infektion deutlich geringer.
Eine der häufigsten Fragen bei der Verabreichung: wo Mounjaro injizieren? Achten Sie bei der Wahl der Injektionsstelle darauf, dass das Dosierfenster des Pens gut zu sehen ist und Sie bei jeder Injektion eine andere Stelle wählen.
Mounjaro wird subkutan verabreicht. Das bedeutet, Sie injizieren das Medikament direkt unter die Haut. Folgende Stellen eignen sich für die Verabreichung:
Setzen Sie die äußere Nadelschutzkappe vorsichtig wieder auf. Drehen Sie an der Kappe, um die Nadel vom Pen zu entfernen. Die Nadel in einem durchstechsicheren Behälter entsorgen.
Setzen Sie anschließend die Schutzkappe des Pens wieder auf und lagern sie ihn vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt bei Raumtemperatur. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder in der Apotheke nach, wie Sie das Arzneimittel sicher entsorgen können. [4]
Reaktionen an der Injektionsstelle sind örtlich begrenzte Hautveränderungen nach einer Injektion. Symptome treten oft innerhalb von 24–48 Stunden nach der Injektion auf, darunter Schmerzen, Rötungen, Wärmeentwicklung, Juckreiz, Blutergüsse oder Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle. Sie treten häufig auf und betreffen bis zu 1 von 10 Menschen, die Mounjaro einnehmen.[5]
Nutzen Sie jede Woche eine andere Injektionsstelle und achten Sie darauf, das Medikament korrekt zu verabreichen. Sie können auch zwischen verschiedenen Körperbereichen wie Ihrem unteren Bauch, dem Oberschenkel, Arm und Gesäß wechseln. Das hilft dabei, Irritationen vorzubeugen.
Achtung: Wenn Sie bei sich Atembeschwerden oder eine Schwellung der Lippen, Zunge oder im Rachenbereich feststellen, könnten dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (auch Anaphylaxie genannt) sein. Diese tritt zwar selten auf, kann aber lebensbedrohlich sein. Suchen Sie im Notfall sofort ärztliche Hilfe auf, indem Sie in die Notaufnahme fahren oder den Notruf rufen.[5]
Jedem Pen liegt ein Beipackzettel bei, welcher detaillierte Anweisungen zur Injektion enthält. Wenn Sie weitere Fragen oder Anliegen rund um die Verabreichung Ihrer Mounjaro-Dosen haben, ist unser klinisches Team gerne für Sie da.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um zu klären, ob diese Behandlung für Sie geeignet ist. Alternativ berät Sie das MedExpress-Team gern zu Ihren Optionen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Diese Informationen ersetzen nicht die professionelle Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin. Individuelle Ergebnisse können variieren. Die Behandlungen unterliegen der Genehmigung durch eine zertifizierte Ärztin oder einen zertifizierten Arzt, der/die die individuelle Eignung beurteilt.
Nächste geplante Überprüfung: 1 April 2029

Katharina Weis
Dr. Kareem Mahmoud
Remember: This blog shouldn’t be regarded as medical advice, diagnosis, or treatment. We make sure everything we publish is fact checked by clinical experts and regularly reviewed, but it may not always reflect the most recent health guidelines. Always speak to your doctor about any health concerns you have.