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Viagra und Cialis im Vergleich: Wirkung und Alkoholeinfluss
Katharina Weis
Dr. Kareem Mahmoud
18 Dezember 2025 | Letzte Aktualisierung: 22 Dezember 2025
22 Dezember 2025


Es gibt auf dem Markt eine große Auswahl an Medikamenten für erektile Dysfunktion. Zwei der gängigsten Potenzmittel sind Viagra (Wirkstoff Sildenafil) und Cialis (Wirkstoff Tadalafil). Beide ähneln sich in vielen Punkten, wirken jedoch unterschiedlich. Bei Viagra setzt die Wirkung in etwa 30 Minuten ein und dauert etwa vier Stunden, wohingegen Cialis nach etwa 30 Minuten und bis zu 36 Stunden lang wirkt.[1][2]
Wie viele andere Medikamente, werden auch Potenzmittel durch Alkohol beeinflusst – wie er sich genau auf sie auswirkt, erfahren Sie in diesem Artikel.
Impotenz kann viele Ursachen haben: Neben psychischen Erkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder einer gestörten Hormonproduktion sind auch Stress oder organische Ursachen häufige Faktoren, die einen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit haben können. Potenzmittel helfen dabei, Gefäße zu erweitern und zu entspannen, wodurch die Durchblutung am Schwellkörper des Penis angeregt wird. Dadurch sinkt jedoch gleichzeitig auch der Blutdruck, weswegen unbedingt auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geachtet werden muss.[3]
Wer gönnt sich nach dem Feierabend nicht gern hin und wieder ein Bier? Oder am Wochenende einen Wein? Gegen verantwortungsvollen Alkoholkonsum ist prinzipiell nichts einzuwenden. Wenn Sie jedoch Potenzprobleme haben, sollten Sie wissen, wie sich Alkohol auf Ihre Erektionsfähigkeit auswirken kann.
Treffen Sie sich nach dem Feierabend mit Freunden auf einen Cocktail, wird durch den darin enthaltenen Alkohol weniger Blut zum Penis transportiert, was eine Erektion erschweren kann. Eine Studie im Indian Journal of Psychiatry fand heraus, dass 72% der Männer mit Alkoholabhängigkeit eine oder mehrere sexuelle Dysfunktionen hatten. Dazu zählen frühzeitiger Samenerguss, verringerte Libido und erektile Dysfunktion. Chronischer oder übermäßiger Alkoholkonsum ist daher ein wichtiger Risikofaktor für erektile Dysfunktion.
Wenn Sie von Impotenz betroffen sind, sollten Sie Alkohol ohnehin meiden. Abgesehen davon kann Alkohol in Verbindung mit Potenzmitteln Wechselwirkungen verursachen und beispielsweise zu niedrigem Blutdruck, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen führen.[5]
Während sich bereits kleinere Alkoholmengen auf den Körper auswirken können, kommt es bei Viagra und Alkohol vor allem bei größeren Mengen zu unerwünschten Nebenwirkungen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, nicht zu viel Alkohol zu trinken, wenn Sie Viagra einnehmen – obwohl es natürlich am besten ist, Alkohol vollständig zu meiden. Lässt es sich nicht vermeiden, sollten Sie nicht mehr als ein oder zwei Standardgläser zu sich nehmen.
Für Cialis zeigen Studiendaten, dass insbesondere größere Alkoholmengen das Risiko für Blutdruckabfall und Nebenwirkungen erhöhen. Übermäßiger Konsum ist daher in keinem Fall zu empfehlen – nicht zuletzt, da dieser zusätzlich zu erektiler Dysfunktion sowie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Sodbrennen führen kann.[5]
Wenden Sie sich für weitere Informationen zu diesem Thema an den Kundenservice von MedExpress.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Diese Informationen ersetzen nicht die professionelle Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin. Individuelle Ergebnisse können variieren. Die Behandlungen unterliegen der Genehmigung durch eine zertifizierte Ärztin oder einen zertifizierten Arzt, der/die die individuelle Eignung beurteilt.
Nächste geplante Überprüfung: 22 Dezember 2028

Katharina Weis
Dr. Kareem Mahmoud
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